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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 16/2021
Der Inhalt:

Energiewende
Schneller Klimaschutz gut für die Wirtschaft

vom 27.08.2021
Klimaschutz und wirtschaftliche Entwicklung sind kein Gegensatz. Im Gegenteil: Wer frühzeitig umsteuert, hat große Vorteile.
Windräder als ein Beitrag zur Dekarbonisierung (Foto: Getty Images/iStockphoto/cofotoisme)
Windräder als ein Beitrag zur Dekarbonisierung (Foto: Getty Images/iStockphoto/cofotoisme)

Eine ambitionierte Energiewende ist nicht nur gut fürs Klima, sondern zahlt sich auch wirtschaftlich aus. Länder, die zielstrebig auf erneuerbare Energieträger umstellen, verbessern ihre Chancen auf wirtschaftliche Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung Potsdam (IASS). Neue Spannungen könnten jedoch zwischen Vorreitern und Nachzüglern bei der Dekarbonisierung entstehen.

Die Studie zeige, so fassen die Forscherinnen und Forscher zusammen, wie wichtig die relative Geschwindigkeit der Energiewende ist. Schon jetzt sei der Zugang zu den technologischen und finanziellen Mitteln, die für den Übergang erforderlich sind, durch Ungleichheiten gekennzeichnet zwischen den hochentwickelten und den Schwellen- und Entwicklungsländern, die noch stark auf fossile Brennstoffe setzen. Ihnen fehlt häufig der Zugang zu privaten Investitionen in erneuerbare Energien sowie zur Technologieentwicklung.

»Diese Kluft droht sich zu vertiefen«, sagt Studien-Mitautorin Laima Eicke: Länder, die frühzeitig in Forschung, Entwicklung und Produktion bei den erneuerbaren Energien investieren, profitierten wirtschaftlich. Auch würden diese Techniken viele neue Arbeitsplätze schaffen. Nachzügler bei der Dekarbonisierung hingegen seien in den kommenden zehn Jahren deutlich höheren Transformationsrisiken ausgesetzt. Ihre industrielle Wettbewerbsfähigkeit sinke und das Risiko für ökonomische Instabilität steige.

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