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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 16/2021
Der Inhalt:

Soziale Sicherheit
Erhöhte Kosten

vom 27.08.2021
Die Ausgaben für Soziales sind stark gestiegen. Den höchsten Anstieg gab es bei der Pflege.
Die Kosten für Hilfsleistungen sind gestiegen (Foto: Getty Images/iStockphoto/sal73it)
Die Kosten für Hilfsleistungen sind gestiegen (Foto: Getty Images/iStockphoto/sal73it)

Die Ausgaben für Sozialhilfe sind im vergangenen Jahr um 6,5 Prozent gestiegen. Die Sozialhilfeträger gaben 14,4 Milliarden Euro netto für Leistungen nach dem Zwölften Buch des Sozialgesetzbuchs aus, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Mehr als die Hälfte der Nettoausgaben machte demnach 2020 die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung aus. Die Summe stieg um rund zehn Prozent auf 7,6 Milliarden Euro. Den größten prozentualen Anstieg im Vorjahresvergleich gab es mit 14 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro bei der Hilfe zur Pflege. Der Vorstand der Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, kritisierte, dass die Bundesregierung »der Armutsfalle der über vier Millionen oft alten Menschen in Deutschland« tatenlos zuschaue.

Die Ausgaben für die Hilfe zum Lebensunterhalt seien dagegen um 21,6 Prozent gesunken und hätten bei 1,2 Milliarden Euro gelegen, hieß es aus dem Statistischen Bundesamt.

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