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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 16/2015
Unter die Haut
Sechs Monate mit syrischen Flüchtlingen unter einem Dach
Der Inhalt:

»Was man wirklich will, schafft man«

von Anke Lübbert vom 28.08.2015
Johannes Bayer hat geholfen, einen Kutter zum Rettungsschiff umzubauen, ihn ins Mittelmeer zu schippern und dort mit der »Sea-Watch«-Crew Flüchtlinge zu retten
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Die Bilder kannte ich aus dem Fernsehen: Schlauchboote, auf denen sich Menschen drängen. Aber als ich auf dem Mittelmeer, an Bord der Sea Watch, das erste Mal so ein Boot gesehen habe, fühlte sich das unwirklich an. Ich hatte geschlafen und wurde wach vom Ruf: »Wir haben ein Boot gefunden!« Stundenlang waren wir unterwegs, nirgendwo Land am Horizont – und dann da mitten auf dem Wasser so viele Menschen. Alles ging gut: Wir brachten das Schiff auf die Insel Lampedusa.

Als frisch gebackener Bootsbauer wollte ich Harald Höppner zwei Wochen beim Umbau des Schiffes in Hamburg helfen. Am Ende wurden sechs Monate Einsatz daraus.Die Sea Watch (Publik-Forum 8/15) ist klein, ein Kutter, kein Seenotrettungskreuzer. Wir können keine Flüchtlinge