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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 16/2015
Unter die Haut
Sechs Monate mit syrischen Flüchtlingen unter einem Dach
Der Inhalt:

Frieden lernen in Albanien

vom 28.08.2015

Die Gemeinschaft Sant’Egidio geht bevorzugt dorthin, wo Probleme bestehen. Im Westbalkan, in Tirana, der Hauptstadt Albaniens, findet vom 6. bis 8. September das 29. Internationale Friedenstreffen der katholisch-ökumenischen Gemeinschaft statt. Sein Titel lautet: »Der Friede ist immer möglich – Religionen und Kulturen im Dialog.« Vor Ort gilt es, von den Albanern zu lernen: Albanien ist das Land mit dem höchsten muslimischen Anteil in Europa. Papst Franziskus hat Albanien als erstes europäisches Land besucht und seinen Respekt vor der dort gelebten Vielfalt bekundet. Nach einem langen Übergang aus der Epoche kommunistischer Diktatur, Religionsverfolgung und Armut hin zu Konsum und Entwicklung bildet Albanien, das Mitglied der Nato ist, heute ein Modell für das Zusammenleben zwischen den Religionen und Kulturen. Auf dem Friedenstreffen geht es um das Friedensengagement weltweit. Cesare Zucchoni, einer der Friedensarbeiter von Sant’Egidio, sagt: »Die Teilnehmer kommen in dem Bewusstsein zusammen, dass die Religionen eine grundlegende Rolle bei der Ablehnung von Krieg und jeder Form von Gewalt spielen können.« Augenzeugen aus Syrien, Irak und Nigeria werden berichten.

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