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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 16/2014
Frieden schaffen – mit Gewalt?
Der Inhalt:

Wirtschaftsfaktor Mafia

von Wolfgang Kessler vom 29.08.2014
Europa: Künftig zählen auch Einnahmen aus illegalen Geschäften zum Wohlstand

Immerhin: Den Regierungen der Europäischen Union ist nicht entgangen, dass ihre Sparpolitik und die Massenarmut die Wachstumsraten drückt. Doch statt das Problem an der Wurzel anzupacken und die Armut zu bekämpfen, wollen sie das Problem statistisch angehen: Ab September wird das Statistische Bundesamt auch verbotene Wirtschaftsaktivitäten in das Bruttoinlandsprodukt einrechnen.

Da kommt speziell in Krisenländern einiges zusammen: Das notleidende Spanien kann dann als großer Handelsplatz für Drogen seinen Wohlstand zumindest statistisch auffrischen. Und Italien wird besonders »profitieren«. 2013 verzeichnete die süditalienische Mafia Ndrangheta einen Jahresumsatz von 53 Milliarden Euro. Das waren 2,7 Prozent des italienischen Bruttoinlandsproduktes. Nimmt man die anderen Mafiaclans

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