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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 16/2014
Frieden schaffen – mit Gewalt?
Der Inhalt:

Streit um Zuschuss

vom 29.08.2014

In Leipzig wird darüber gestritten, ob die Stadt den für Mai 2016 geplanten 100. Deutschen Katholikentag mit einer Million Euro aus dem kommunalen Haushalt unterstützen soll, wie dies das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) als Veranstalter beantragt und Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) befürwortet hat. Eine entsprechende Entscheidung im Leipziger Stadtrat wurde kürzlich vertagt. Kritiker verweisen darauf, dass die Stadt mit 695 Millionen Euro verschuldet sei. ZdK-Präsident Alois Glück hält dagegen, dass ein Katholikentag »für jede Stadt auch ökonomisch ein Gewinn« sei. Den Hinweis, dass nur vier Prozent der Leipziger katholisch seien, konterte Glück mit dem Argument: »Die Rolle der Religion in der Gesellschaft geht über die jeweiligen Prozentsätze hinaus.« – Das Katholiken-Treffen, zu dem rund 30 000 Dauerteilnehmer erwartet werden, wird voraussichtlich knapp zehn Millionen Euro kosten. Drei Millionen soll das Land Sachsen tragen und 500 000 Euro der Bund.

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