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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 16/2012
Mordshunger
Die Würde des Tieres ist antastbar
Der Inhalt:

Geht Syrien den iranischen Weg?

von Norbert Copray vom 24.08.2012
Vom Schicksal arabischer Revolutionen und Länder

Michael Axworthy Iran Weltreich des Geistes. Von Zoroaster bis heute. Wagenbach. 346 Seiten. 24,90 €

Hubertus Brantzen/ Marie-Luise Langwald Zwischen Tigris und Euphrat Irak – ein biblisches Land. Patris/Katholisches Bibelwerk. 142 Seiten. 12,90 €

Wilhelm Dietl Schattenarmeen Die Geheimdienste der islamischen Welt. Herder 6377. 352 Seiten. 9,99 €

Parastou Forouhar Das Land, in dem meine Eltern umgebracht wurden Liebeserklärung an den Iran. Herder. 199 Seiten. 16,95 €

Julia Gerlach Wir wollen Freiheit! Der Aufstand der arabischen Jugend. Herder. 200 Seiten. 16,95 €

Kamran Safiarian Pulverfass Iran Wohin treibt der Gottesstaat? Herder. 198 Seiten. 14,95 €

»Hunderte Aktivisten wurden inhaftiert, Hunderte ins Exil getrieben. Die Meldungen von Hinrichtungen und grässlichen Folterungen, die aggressive Rhetorik des Regimes gegenüber jeglicher Kritik, die intensiven Überwachungen und ständigen Abmahnungen all jener, die ins Visier der Kontrollorgane geraten sind, haben den Aufstand zurückgedrängt.« Wo findet das statt? In Syrien? Die renommierte Künstlerin Parastou Forouhar schildert Vorgänge im Iran, wie sie vor nicht langer Zeit stattgefunden haben. Eine Blaupause für Syrien? Iran soll Milizen in Syrien unterstützen.

Parastou Forouhar beschreibt in ihrem Tagebuch Reisen in den Iran. Ihre Eltern, führende Oppositionelle unter dem totalitären iranischen Regime, wurden am 22. November 1998 bestialisch ermordet. Das Schicksal ihrer Eltern verbindet Forouhar aufs Engste mit diesem Land und führt sie immer wieder dorthin – zuletzt 2011 –, mit zunehmendem Risiko für ihr eigenes Leben. Ihr Bericht und ihre Reflexionen geben einen unverstellten Blick auf das totalitäre Regime und auf die Verzweiflung, die es im eigenen Volk anrichtet.

Wie damals im Iran muss es derzeit in Syrien auch zugehen. Assad hat vom Iran gelernt und will mit einer ähnlichen Strategie den Aufstand eigener Bevölkerungsgruppen niederwerfen. Im Iran wurden und werden die kritischen Menschen getötet, eingeschüchtert, ins Exil getrieben.

Gleichwohl bleibt es beim »Pulverfass Iran«, wie Kamr

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