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Ist Gott verloren gegangen?

Über Chancen und Grenzen einer negativen Gottesrede. Plädoyer und Gegenrede
vom 28.08.2009
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Sie ist heute wieder en vogue: eine christliche Glaubenshaltung, die sich mit eindeutigen Aussagen über Gott zurückhält; die es aufgibt, Gott verstehen zu wollen; die sich darauf konzentriert zu sagen, wer oder was Gott nicht ist. Die Tradition nennt diese Glaubenshaltung »Negative Theologie«. Das Für und Wider einer solchen Theologie prägt heute wieder die wissenschaftliche Debatte, weil Gott »in die Krise« gekommen ist: Viele Menschen erfahren ihn in ihrem Leben nicht. Und lässt sich in dieser Welt nicht auch gut ohne Gott leben? Außerdem ist zu fragen: Selbst wenn ein gelebter Glaube existiert – kann er nicht gut auf positive Bestimmungen Gottes verzichten?

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