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Wie offen sind Gemeinden wirklich?

von Hartmut Meesmann vom 25.08.2000
Die Kirche der Zukunft muss eine offene Kirche sein - aber allzu viele »gute Christen« wollen gar nicht, dass ein frischer Wind weht
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Die Appelle klingen so beschwörend wie im Grunde selbstverständlich: Die Kirche der Zukunft müsse »eine offene Kirche« sein, erklärte kürzlich der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Manfred Kock. Bundestagspräsident Wolfgang Thierse, zugleich Vizepräsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), pflichtete dem evangelischen Präses bei. Thierse warnt seine, die katholische, Kirche vor einer »neuerlichen Wagenburg-Mentalität« und einer »bornierten Binnenorientierung«. Und auf dem Hamburger Katholikentag warb der Pressesprecher der französischen Bischofskonferenz, Stanislas Lalane - eingeladen von der Bewegung Wir sind Kirche ?, vor wenigen Wochen noch eindringlich für »lebendige und ausstrahlende« Gemeinden.

All diese Beschwörungen kommen nicht von ungefähr. Haben doch Marketingexp