Zur mobilen Webseite zurückkehren

Sonderwege, Sonderzahlung?

von Britta Baas vom 25.08.2000
Die katholische Kirche hat »flächendeckend« NS-Arbeitssklaven beschäftigt - und will die Opfer offenbar eigensinnig entschädigen
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Der Topf ist da - aber voll ist er immer noch nicht: Für die Entschädigung von NS-Arbeitssklaven ist die deutsche Wirtschaft nach wie vor knapp zwei Milliarden Mark schuldig. Tausende Ex-Zwangsarbeiter warten weiter vergebens auf ein paar tausend Mark, die sowieso nur ein symbolischer Gegenwert für das erlittene Unrecht sein können. Der Entschädigungsfonds, nach Bundestagsbeschluss gesetzlich flankiert, mahnt mittlerweile nicht nur säumige Industriebetriebe, endlich tätig zu werden. Auch die katholische Kirche in Deutschland gerät immer mehr unter Druck. Während die evangelische Schwesterkirche schon vor Wochen zehn Millionen Mark in den Fonds einzahlte und sich dazu bekannte, während des »Dritten Reiches« Arbeitssklaven beschäftigt zu haben, wies die katholische Bischofskonferenz eine Mitverantwortung erst einmal von sich. Intern