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Das ist Toscas Kuss

von Hans-Jürgen Benedict vom 25.08.2000
Im letzten Akt der Oper sterben die Frauen - doch zuvor beten sie. Und die Männer kämpfen, schlagen und verbünden sich
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Wer in die Oper geht, wird in eine andere Welt entführt. Es ist die Welt der Sagen und Mythen, die Welt der großen Dramen, die von Liebe und Leidenschaft, von Treue und Verrat, von Macht, Glaube, Ehre, Kampf und Tod handeln. Die Geschichten, die uns in der Oper erzählt werden, und es sind vor allem Liebesgeschichten, spielen immer in vergangenen Zeiten und oft in fremden Ländern. Eben noch in die Zwänge und Rituale der modernen Zivilisation verstrickt, eilen wir direkt aus den Büros oder aus unseren Wohnungen mit dem Auto oder der U-Bahn an den heiligen Ort des Gesamtkunstwerks. Der Dirigent hebt den Taktstock, der Vorhang geht auf, der Alltag mit seinen kleinlichen Sorgen versinkt, es beginnt die musikdramatische Verzauberung aller Sinne, das reinigende Bad im Meer der musikalisch aufgewühlten Leidenschaften.

Zum Beispiel so. Wi