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»Dann kam ich in Widerspruch zu meinen Schwestern«

von Johanna Jäger-Sommer vom 25.08.2000
Eine Bauerntochter, die nie Nonne werden wollte und heute vor der Deutschen Bank demonstriert. Fragen an Schwester Klarissa Watermann.
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Publik-Forum: Schwester Klarissa, Sie sind (frischgebackene) Priorin eines Klosters, tragen - wenn auch nicht oft - Ordenskleidung und haben sich dem zölibatären Leben verschrieben. War Ihnen das in die Wiege gelegt?

Klarissa Watermann: Am Anfang meines Lebens sah es überhaupt nicht danach aus, dass es mit mir mal so enden würde (lacht). Ich bin Anfang der fünfziger Jahre im Münsterland geboren, auf einem westfälischen Bauernhof. Ich war die älteste von drei Töchtern, und als da kein Junge geboren wurde, war klar, dass ich die Erbhofbäuerin bin. Also ging ich zur Volksschule; anschließend blieb ich zu Hause auf dem Hof. Das war für mich die schwerste Zeit meines Lebens, weil ich in der Schule gemerkt hatte, dass mir Lernen viel Spaß macht. Mit den Tieren und auf dem Feld zu ar