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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 15/2014
Papst Franziskus und seine Gegner
Der Inhalt:

Schwarzes Gold und Schweizer Berge

Ein jüngst veröffentlichter investigativer Report enthüllt die Öl-Deals, die Schweizer Firmen mit Regierungen afrikanischer Länder tätigen. Der Bericht wurde von den Nichtregierungs-Organisationen SWISS-AID, Erklärung von Bern (EvB) und Natural Resource Governance Institute angefertigt. Ihren Recherchen zufolge kauften Rohstoffhändler aus Genf und Zug zwischen 2011 und 2013 afrikanisches Rohöl im Wert von mindestens 55 Milliarden Dollar. In den Ländern Gabun, Kamerun, Nigeria, Tschad und Äquatorial-Guinea seien Handelsfirmen aus der Schweiz die größten Abnehmer staatlichen Öls. Doch Zahlungsströme werden nicht offengelegt. Die Summe, die Schweizer Rohstoffhändler an die Regierungen von zehn afrikanischen Ländern bezahlten, sei doppelt so hoch wie die gesamte Entwicklungshilfe, die diese Länder empfangen. Staatliche Aufsicht, gesetzliche Vorgaben oder Schritte, um der Intransparenz der Öl-Geschäfte entgegenzuwirken, gibt es dem Bericht zufolge auf beiden Seiten nicht.