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Das gute Leben

Der jüngste UN-Index zeigt auf, wie es weltweit um die Lebensqualität bestellt ist
vom 08.08.2014
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Der Bericht des UN-Entwicklungsprogramms (UNDP) zeigt auf, dass die Einkommensunterschiede weltweit steigen. Die Experten der Vereinten Nationen fordern deshalb Regierungen aller Länder auf, sich verstärkt mit sozialer Absicherung gegen Armutsrisiken zu beschäftigen. Sie betonen, dass die soziale Grundsicherung für die Armen weltweit weniger als zwei Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) kosten würde. Am geringsten sind die Ungleichheiten innerhalb eines Landes in Norwegen, Finnland und Tschechien. Auch in Bezug auf die Lebensqualität führt Norwegen die Rangliste aller 187 untersuchten Länder an – dort lebt es sich dem Bericht zufolge im weltweiten Vergleich am besten. Kriterien, die berücksichtigt wurden, sind unter anderem Lebenserwartung, Alphabetisierung, Einschulungsquote und das BIP pro Kopf. Deutschland liegt auf Platz sechs; das Schlusslicht bildet Niger. Die positive Nachricht: Armut und Entbehrungen gehen insgesamt zurück.

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