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Neugierig auf große Fragen

Seismograf für den Wandel: Die Diakonie Mitteldeutschland wirkt in der ärmsten Region Deutschlands mit wenigen Christen
von Rebekka Sommer vom 16.08.2013
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Auf der schmalen Landstraße flitzt ein schwarzer Kombi. Vorbei an herrenlosen Backsteinhäuschen, durch Dörfer, die Trebitz und Brachwitz heißen. Das Saale-Tal ist eine verlassene Idylle rings um das Ballungsgebiet Leipzig/Halle. Das Hochwasser des Sommers 2013 hat hier wenig Schaden angerichtet – im Gegensatz zur Stadt Halle selbst, wo 30 000 Menschen ihre Häuser räumen mussten. Der Fahrer des Wagens ist Mitte vierzig, er trägt einen schwarzen Kinnbart. Als er zwischen zwei Dörfern ein großes Werbeplakat passiert, lacht er kurz auf, hebt den Daumen.

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