Zur mobilen Webseite zurückkehren
Schriftgröße ändern:

Die Zeitschrift, die für eine bessere Welt streitet ...Ausgabe lesen

kritisch • christlich • unabhängigzur aktuellen Ausgabe

 
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2018
Geborgen und unbehaust
Was Religion über Heimat sagt
Der Inhalt:

Brandenburg verhindert Privatisierung von 140 Seen

In Brandenburg sind mittlerweile 143 Seen und andere Gewässer aus früherem DDR-Eigentum an Kommunen übertragen worden. Insgesamt hat das Land 194 Gewässer mit einer Wasserfläche von rund 4500 Hektar vom Bund gekauft, um die zunächst geplante Privatisierung zu verhindern und den öffentlichen Zugang zu den Seen zu erhalten. Zuletzt wurden im Juli vier Gewässer an Kommunen übergeben, darunter der 31 Hektar große Dolgensee im Naturpark Märkische Schweiz und der gut zwei Hektar große Koboldsee bei Straupitz im Spreewald. Brandenburg hatte sich seit 2009 beim Bund gegen die Privatisierung und zunächst für eine kostenlose Übergabe der Seen an das Land eingesetzt. Weil der Bund das ablehnte, hat das Land schließlich der Zahlung von knapp sieben Millionen Euro für die Seen zugestimmt. Das Land überträgt die Gewässer an die Kommunen und erhebt dafür anders als der Bund bei der Übergabe keinen Ausgleichsbetrag.