Ramadan, katholisch?
Ein gemeinsames feierliches Fastenbrechen von Christen und Muslimen in der Katholischen Akademie Berlin hat für Aufsehen und Kritik gesorgt. »Muss der Ramadan jetzt auch noch katholisch werden?«, fragte der Tagesspiegel. Die Zeit-Beilage Christ & Welt sah darin sogar ein Nichternstnehmen eigener wie fremder Traditionen. Der Berliner Diözesanadministrator Tobias Przytarski jedoch verteidigte das interreligiöse Fest als Ausdruck des Glaubens an den einen Gott. Gesungene Koranverse, ein christliches Tischgebet und ein »Fasten-Slam« von Betül Ulusoy umrahmten das gemeinsame Mahl.
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