Religion, Macht und Terror
von
Thomas Seiterich
vom 25.07.2014
Theatralisch war sein Auftritt in der Moschee im eroberten Mossul: Gemessener Gang, sparsame Gesten, hocherhobenes Haupt, dazu das schwarze Gewand, der sorgfältig eng geschlungene Turban, der frisierte, Respekt gebietende Bart. So präsentiert sich neuerdings ein islamischer »Papst«, der selbst ernannte Stellvertreter des Propheten Mohammed auf Erden. Er tritt auf als der neue Führer aller rechtgläubigen Muslime. Der Name, den er sich zugelegt hat, ist Programm: »Kalif Ibrahim«.
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Datum der Erstveröffentlichung: 25.07.2014

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