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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2014
Der ferngesteuerte Krieg
Kampfdrohnen: Was Politik und Militär wirklich wollen
Der Inhalt:

Religion, Macht und Terror

von Thomas Seiterich vom 25.07.2014
Abu Bakr al-Baghdadi tritt als »Kalif« im eroberten Mossul auf. Er sieht sich als neuer Führer aller Muslime. Religion ist ihm Mittel zur Macht
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Theatralisch war sein Auftritt in der Moschee im eroberten Mossul: Gemessener Gang, sparsame Gesten, hocherhobenes Haupt, dazu das schwarze Gewand, der sorgfältig eng geschlungene Turban, der frisierte, Respekt gebietende Bart. So präsentiert sich neuerdings ein islamischer »Papst«, der selbst ernannte Stellvertreter des Propheten Mohammed auf Erden. Er tritt auf als der neue Führer aller rechtgläubigen Muslime. Der Name, den er sich zugelegt hat, ist Programm: »Kalif Ibrahim«.

Dabei ist Herr Ibrahim Awwad Ibrahim Ali Mohammed al-Badri a-Quraschi al-Samarai, bekannt unter dem Kampfnamen Abu Bakr al-Baghdadi, nur ein Massenmörder und Chef der islamistischen Kampf- und Terrororganisation Islamischer Staat in Syrien und im Irak (ISIS). Der 43-Jährige aus der irakischen S