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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2010
Es reicht!
Sieben Gebote für eine ethische Revolution des Finanzwesens
Der Inhalt:

Nichts bleibt, wie es war

von Johannes Kopp vom 23.07.2010
Christen auf dem Zen-Weg erleben kein »religionsfreies Zen«. Sie können vielmehr ihren Glauben neu erfahren
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Wenn die Zen-Praxis die Konfessionen und Religionen übersteigen soll, wie es der Benediktinerpater Willigis Jäger fordert, bedeutet das dann nicht den Abschied vom Christentum? Die umfassende »Christuswirklichkeit« nicht wirklich ernst zu nehmen, das wirft der christliche Zen-Meister und katholische Ordensmann Johannes Kopp seinem Kollegen vor.

Als vor dreißig Jahren eine Schmähschrift über den Zen-Pater Hugo Enomiya Lassalle erschien und ich ihn fragte, was er dazu sage, antwortete er: »Er hat geschickt zusammengetragen, was gegen mich spricht.« Nun frage ich mich, was er wohl zu dem sagen würde, was Willigis Jäger schreibt: »Selbst in den Sesshins in Kamakura zog er sich jeden Tag in eine Ecke des Zentrums zurück, um ganz allein für sich die Heilige Messe zu lesen. Er hat seinen Glauben nie über