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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 13/2020
Der Gott von gestern
Warum die Kirchen in der Krise sprachlos sind
Der Inhalt:

Zu viel Kohle für den Ausstieg

vom 10.07.2020

Der Ausstieg Deutschlands aus der Kohle ist beschlossene Sache. Der Bundestag stimmte vergangene Woche für das Kohleausstiegsgesetz. Demnach werden bis spätestens 2038 alle Stein- und Braunkohlekraftwerke abgeschaltet – wenn möglich bis 2035. Kurz vor der Abstimmung hatte eine neue Studie des Öko-Instituts die Höhe der Entschädigungszahlungen an die Braunkohlebetreiber infrage gestellt. Laut der Analyse für die Klima-Allianz Deutschland sind die mit den Betreibern RWE und LEAG verhandelten Entschädigungen stark überhöht. Selbst bei großzügiger Berechnung seien 1,9 bis 3,6 der 4,35 Milliarden Euro als Überkompensation zu bewerten – je nach Ansatz für die Umbaukosten der RWE-Tagebaue. Das Öko-Institut bezeichnet die Pauschalentschädigungen angesichts der Ertragslage der Kraftwerke als grobe Fehlentwicklung und rät dringend, die Entschädigungen sachgerecht zu ermitteln.

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