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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 13/2014
Wie kommt Gott ins Gehirn?
Die Erkenntnisse der Wissenschaft
Der Inhalt:

VOrgespräch: »Landkarten für den eigenen Weg«

von Barbara Tambour vom 11.07.2014
Was lernt man im Lehrgang »Aufbrüche – Christliche Spiritualität in der Weltgesellschaft«? Fragen an die Organisatorin Ursula Baatz

Publik-Forum: Was kann ich im Kursus »Aufbrüche« lernen?

Ursula Baatz: Sehr viel über zukunftsweisende, spirituelle christliche Wege in der Weltgesellschaft. Am Ende des Lehrgangs, der über 13 Monate geht, ist man kein »Doktor spiritualis«, sondern das Ziel ist es vielmehr, Menschen, die aufbrechen möchten, Landkarten für ihre eigenen spirituellen Wege in die Hand zu geben.

Was meint »Weltgesellschaft«?

Baatz: Das Christentum in Österreich, Deutschland und der Schweiz versteht sich als sehr europäische Angelegenheit. Dieser Eurozentrismus ist ein Problem. Das wird in Zukunft nicht mehr so sein können, denn wir leben bereits in einer Weltgesellschaft. Es geht um die Frage, welchen Platz das Christentum in dieser Weltgesellschaft übernehmen kann.

An wen richtet sich der Lehrgang?

Baatz: An alle, die es interessiert und die sich darauf einlassen. Das Einlassen ist wichtig, denn Selbsterfahrung gehört dazu; etwa in Form des Bibliodramas. Und »achtsames Sitzen in Stille« wird während des ganzen Lehrgangs eingeübt.

Warum haben Sie auch Zen, die Thora und den Koran in den Lehrgang »Christliche Spiritualität« aufgenommen?

Baatz: Wenn man nach dem Ort des Christentums in der Weltgesellschaft fragt, geht das nicht ohne die anderen Religionen.

Worauf freuen Sie sich besonders?

Baatz: Besonders spannend finde ich das Seminar über zeitgenössische Kunst, das von dem führenden Spezialisten für Kunst und Spiritualität, Johannes Rauchenberger, geleitet wird. Er bringt zu diesem Seminar immer seine neuesten Projekte mit. Da lerne ich selbst sehr viel.

Richtet sich der Lehrgang vornehmlich an Österreicher?

Baatz: Nein, er ist offen für alle deutschsprachigen Interessierten. Die Seminare finden in Österreich statt.

Welche Rolle spielt die Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften Österreichs bei dieser Ausbildung?

Baatz: Sie subventioniert den Kursus ganz erheblich. Deshalb können wir Wochenenden für einen Seminarbeitrag von neunzig Euro anbieten – mit international anerk

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