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Das Land hinter der doppelten Mauer

von Stephan Israel vom 07.07.2000
In Serbien allein mit dem Diktator: Die Menschen demonstrieren, hoffen auf Neuwahlen und setzen auf den studentischen Widerstand
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Nervös lässt er den Blick durch den Raum wandern. Mit der einen Hand fährt er sich immer wieder durch das lange, schwarze Haar. Vuk heißt auf serbisch so viel wie Wolf, und so nannten ihn einst auch seine Anhänger. Doch Vuk Draskovic, Serbiens prominentester Oppositionsführer, hat nichts mehr vom feurigen Volkstribun. Er wirkt schon eher wie der müde Kämpfer, der verletzt und angstvoll über die ungewisse Zukunft redet.

Vor zwei Wochen hat Vuk Draskovic den zweiten Anschlagversuch innerhalb weniger Monate mit viel Glück überlebt. Ein Streifschuss am Kopf hat eine lange Narbe hinterlassen. Acht Einschusslöcher an den Wänden des Wohnzimmers verstreut unterstreichen, dass der nächtliche Schütze es ernst meinte, als er von der Terrasse aus auf Vuk Draskovic anlegte. Selbst in Budva, dem Feriendomizil an der malerischen Adriaküste,

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