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Was lange gärt, wird endlich Mut

vom 23.06.2000
Reformkatholiken im Aufwind, Politik im Abseits, Spiritualität im Kommen: Die vielen Gesichter des Katholikentages
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Der 94. Deutsche Katholikentag in Hamburg war ein Katholikentag der vielen Gesichter. Die freudigsten gab es im Lager der Kirchenreformer. Zu ihren Veranstaltungen strömten die meisten Menschen. Rund 1200 nahmen - trotz »Verbots« - an einem gemeinsamen Abendmahl katholischer, protestantischer und orthodoxer Christen teil. Ihr Anliegen einer demokratischeren Kirche ist inzwischen auch das der großen Mehrheit der katholischen Laien.

Was lange gärte, wurde endlich Mut. Das ist ein Schlag für die Bischöfe, die als mehr oder weniger treue Statthalter Roms in Deutschland zunehmend isoliert sind. Hinterließ der Katholikentag kirchenpolitisch Aufbruchstimmung, so war seine politische Ausstrahlung gering. Verpasst wurde die Chance, umwälzende Entwicklungen wie die Informationsgesellschaft oder die Gentechnologie ethisch zu hinterfrage

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