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Mit leichtem Gepäck in der Welt unterwegs

von Doris Weber vom 23.06.2000
Was den Katholikentags-Präsidenten am meisten berührte: Eine Entschuldigungsbitte aus dem Bistum Fulda.
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Bernhard Kremser rauft sich die Haare. Zehn Minuten vor der Eröffnung der Ansgar-Pilgerkirche ist der Künstler mit den Nerven am Ende. Die dummen Fragen, vorwiegend die der Journalisten, haben ihn geschafft. »Guck mal, da oben, das sieht aus wie eine fliegende Untertasse«, sagt dann auch noch zu allem Überfluss ein Besucher, der mit seiner Gattin durch die Halle 8 - dort ist die Pilgerkirche - auf dem Messegelände in Hamburg flaniert. »Fliegende Untertasse«, raunzt der Künstler, »wenn Sie das so sehen, dann ist das Ihr Problem«, und meckert weiter: »Die Leute sind halt stehen geblieben im 18. und 19. Jahrhundert, sie wollen nicht merken, dass sich die Dinge ändern.«

Zum ersten Mal gab es auf einem Katholikentag eine Pilgerkirche. Für Bernhard Kremser eine wegweisende Entscheidung und eine Mammutaufgabe. Mit der Spiritualität