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Kirchen in Tempel verwandeln?

von Leonie Kraus vom 23.06.2000
Hindus, Evangelikale, Katholiken: Poröser Friede, eine stets gefährdete Balance. Ökumenische Beobachtungen.
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Als die Stadtverwaltung von Dehli die Einrichtung von Schnapsläden in der Nähe von Kirchen plante, da man dort doch auch Wein konsumiere, reagierte Indiens katholische Kirche mit Entsetzen. In indischen Filmen kommen Prostituierte und Barkeeper vorzugsweise aus christlichen Kreisen. »Christen unterwandern die indische Kultur und stören den sozialen Frieden«, Vorstellungen und Vorwürfe, die sich leider hartnäckig halten. - Knapp 2,5 Prozent der 960 Millionen Inder sind Christen, überwiegend Katholiken. Die Mehrheit der Christen entstammt untersten Sozialschichten. Sie sind begreiflicherweise empfänglich für die Bergpredigt sowie für die »Gleichheit« aller, wie sie das Evangelium lehrt. ?

»Winning India for Christ«, das haben sich die evangelikalen Fundamentalisten auf ihre Fahnen geschrieben. »Dieser Slogan weckt Erinnerungen