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Im Urlaub kam die schreckliche Nachricht

von Gertraud Kellers vom 23.06.2000
Tod des einzigen Kindes. Wie »Verwaiste Eltern« Beistand leisten
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In einer der glücklichsten Phasen ihres Lebens hat sie die Nachricht erhalten: die Nachricht vom Tod ihres Sohnes. Das war im August 1996. Karin Weber machte gerade Urlaub in einem Ferienhaus in Dänemark. Sie setzte sich ins Auto und fuhr die 600 Kilometer zu der Stelle, an der ihr einziges Kind tot aufgefunden worden war.

Die damals 50-Jährige musste den unermesslichen Schmerz am eigenen Leib erfahren. Als Ehrenamtliche des Hospizvereins hatte sie in Regensburg Sterbende und ihre Angehörigen begleitet. Sie wusste aus Schulungen, dass das Abschiednehmen die Trauerarbeit verwaister Eltern unterstützt. Doch nun war die Trauer in ihr selbst. Sie spürte die Notwendigkeit, Adieu zu sagen. »Ich musste an die Stelle gehen, wo er gefunden wurde, und ihn im Nachhinein dorthin begleiten«, sagt Karin Weber in der Rückschau.

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