Zur mobilen Webseite zurückkehren

»Auch mit Wahlen käme jetzt kein Wechsel«

von Wiltrud Rösch-Metzler vom 23.06.2000
Steiniger Acker für die Friedensarbeit. Fragen an den katholischen Erzbischof von Belgrad, Franc Perko.
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Publik-Forum: Die Erzdiözese Belgrad zählt rund 9000 Katholiken, eine kleine Minderheit. Erzbischof Franc Perko, Sie sind Präsident der Jugoslawischen Bischofskonferenz. Wie steht es um die Religionsfreiheit?

Franc Perko: Nationale Angelegenheiten sind dem Staat derzeit wichtiger als religiöse. Unsere Gläubigen haben nicht Schwierigkeiten, weil sie Katholiken sind, sondern weil sie Kroaten,Ungarn oder Albaner sind. Wir haben keine serbischen Katholiken.

Publik-Forum: Was für Schwierigkeiten haben Katholiken in der Diözese Belgrad?

Perko: Hier sind viele Leute ohne Arbeit, bei Entlassungen werden zuerst die Nicht- Serben entlassen. In den letzten zehn Jahren wanderten drei Viertel unserer Gläubigen aus. Die m