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Publik-Forum, Heft 11/2022
Die Kraft der Schwarzmalerei
Die Zukunft ist ungewiss, aber es kann helfen, mit dem Schlimmsten zu
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Autokonzerne bestimmen Politik

vom 10.06.2022
(Foto: PA/dieKLEINERT.de / Schwarwel)
(Foto: PA/dieKLEINERT.de / Schwarwel)

Autokonzerne konnten offenbar Einfluss auf das Handelsabkommen der EU mit den Staaten des gemeinsamen südamerikanischen Marktes (Mercosur) nehmen. Das belegt eine Studie von Misereor, der Deutschen Umwelthilfe, Greenpeace und anderen Organisationen. Interne E-Mails belegen demnach, wie Mitarbeiter des deutschen Wirtschaftsministeriums und der EU-Kommission aktiv auf Wirtschaftsverbände zugingen, um deren Wünsche zu erfragen und in die Verhandlungen mit den Mercosur-Staaten einzuspeisen. Das Ergebnis: Das noch nicht unterzeichnete Abkommen sieht vor, Zölle auf Autos mit Verbrennungsmotoren, Autoteile und Rohstoffe für die Autoproduktion zu beseitigen sowie die Ausfuhr von Kraftstoffen auf Basis von Nahrungs- und Futtermitteln zu fördern. Beides stehe im Widerspruch zu EU-Klimazielen, beklagen die Herausgeber der Studie.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 11/2022 vom 10.06.2022, Seite 29
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Eva Michel
08.07.2022
Das Foto der Babys auf Seite 29 entspricht weder der Realität noch dem sonst so offenen und multikulturellen Anspruch der Zeitschrift, sondern verstärkt eher das Klischee vom deutschen, natürlich weißen und fast immer blonden Kind.
Maren Giering-Desler
08.07.2022
Das Foto ignoriert, dass auch Babys mit Migrationsgeschichte in Deutschland geboren werden. Es ärgert mich. Gut jede vierte Person in Deutschland hatte 2021 einen Migrationshintergrund.