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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 11/2020
Mission impossible
Kolonialismus und Rassismus in christlichem Gewand
Der Inhalt:

»Wer mich sieht, sieht den Vater«

von Daniel Rumel vom 12.06.2020
Was Christen von einem alten buddhistischen Relief über das Sehen lernen können
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Wer sich in der westlichen Welt ein bisschen in den Buddhismus einliest, könnte zu dem Schluss kommen, dass es im Buddhismus zentral um die historische Person Śākyamuni Buddha geht, der etwa 500 vor Christus eine Erleuchtung erfahren haben soll, sich abgesehen davon aber kaum von anderen Menschen unterschied. Die frühesten Funde buddhistischer Darstellungen, wie beispielsweise die Reliefs des Stupas von Bharhut, weisen jedoch in eine andere Richtung. Hier steigt ein Buddha aus dem Himmel der 33 Götter herab, in dem er gerade seiner Mutter, die dort wiedergeboren wurde, seine Lehre zukommen ließ. Diese mythologische Darstellung, die ihre schriftlichen Quellen in zahlreichen Stellen im Pali-Kanon hat, ist für viele westliche Leser und Betrachter überraschend. Verblüffender noch ist, dass der, der eigentlich im Mit

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