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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 11/2020
Mission impossible
Kolonialismus und Rassismus in christlichem Gewand
Der Inhalt:

Hauptsache Mensch

von Ulrike Schnellbach vom 12.06.2020

Dokumentarfilm. Ahmad ist zehn und kommt aus Syrien. Der pausbäckige Junge hat in seiner Dorfschule im Odenwald schnell Freunde gefunden: »Wir sind Seelenverwandte«, sagt der neunjährige Colin über seinen neuen Freund. »Warum ich hier bin« erzählt in Interviews und Animationen von fünf Menschen, die nach Deutschland kamen.

Außer Ahmad sind da Lena aus Japan, die 2011 vor der Atomkatastrophe floh, Leila, die als Kind dem Bosnienkrieg entkam, nachdem sie ein halbes Jahr im Luftschutzkeller überlebt hatte, und Karin Schiller, Anfang achtzig, die nach dem Krieg aus Ostpreußen floh, nachdem ihre Mutter verhungert war. Nur Cacau kam freiwillig aus Brasilien, um in Deutschland Fußball zu spielen. In einer anrührenden Szene trainiert der Nationalspieler mit Ahmad und seinen Freunden auf dem Bolzplatz. So leicht kann Ve

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