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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 11/2016
Klare Kante, neue Hoffnung
Der Katholikentag in Leipzig
Der Inhalt:

Buchbesprechungen

vom 10.06.2016

Anna Becker
Mythos Stalin
be.bra. 152 Seiten. 19,95 €

Väterchen Stalin erfreut sich im postsowjetischen Russland steigender Popularität. Die Kreml-Führung, vor allem Putin, macht sich diese Entwicklung zunutze. Dabei distanziert sie sich durchaus glaubhaft und wirkungsvoll von den innen- und außenpolitischen Repressionen des Diktators. Das ist das Fazit dieser differenzierten Untersuchung. Ausgenommen von der offiziell proklamierten Kritik werden stets Stalins »Verdienste« im »Großen Vaterländischen Krieg« und beim Sieg über das nationalsozialistische Deutschland. So soll eine starke Führungspersönlichkeit und eine straffe Lenkung legitimiert werden. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion konnten Putin und seine Getreuen auf einer tiefen Identitätskrise und einem verunsicherten nationalen Bewusstsei

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