Hunger, Wut und Glaube
Wut ist theologisch und biblisch kaum reflektiert. Eigentlich sollte man doch gar nicht wütend sein, sondern dankbar. Man kann aber nicht immer dankbar sein, schon gar nicht, wenn man hungert. Wenn es wegen horrender Preiserhöhungen, einer Dürre oder gewalttätigen Konflikten eine Hungerkrise gibt, dann werden Menschen in der Regel wütend. Sie leisten Widerstand, gehen auf die Straße, empören sich, fordern Brot und damit Gerechtigkeit. So war es immer.
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Datum der Erstveröffentlichung: 05.06.2015
Luzia Sutter Rehmann ist Titularprofessorin für Neues Testament an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Basel. Ihre Forschungsschwerpunkte sind unter anderem die Sozialgeschichte des Neuen Testaments und eine befreiungstheologisch-feministische Exegese. Im September erschien ihr Buch »Wut im Bauch. Hunger im Neuen Testament«. Gütersloher Verlagshaus. 464 Seiten. 39,99 €
Luzia Sutter Rehmann ist Titularprofessorin für Neues Testament an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Basel. Ihre Forschungsschwerpunkte sind unter anderem die Sozialgeschichte des Neuen Testaments und eine befreiungstheologisch-feministische Exegese. Im September erschien ihr Buch »Wut im Bauch. Hunger im Neuen Testament«. Gütersloher Verlagshaus. 464 Seiten. 39,99 €

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