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Hunger, Wut und Glaube

Warum wir eine Theologie der Hungrigen brauchen und was die Hungernden von heute von den biblischen Propheten lernen können
von Luzia Sutter Rehmann vom 05.06.2015
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Wut ist theologisch und biblisch kaum reflektiert. Eigentlich sollte man doch gar nicht wütend sein, sondern dankbar. Man kann aber nicht immer dankbar sein, schon gar nicht, wenn man hungert. Wenn es wegen horrender Preiserhöhungen, einer Dürre oder gewalttätigen Konflikten eine Hungerkrise gibt, dann werden Menschen in der Regel wütend. Sie leisten Widerstand, gehen auf die Straße, empören sich, fordern Brot und damit Gerechtigkeit. So war es immer.

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