Pfarrer und Atheist
Er ist wieder aufgetaucht: Paul Schulz, jener lutherische Pfarrer, der 1979 nach einem mehrjährigen und spektakulären Lehrzuchtverfahren sein Pfarramt in Hamburg aufgeben musste, verurteilt als »Irrlehrer«. Denn: Schulz hatte damals erklärt, nicht mehr an Gott zu glauben, jedenfalls nicht an einen persönlichen Gott. Gott ereigne sich im Werden und in der Liebe, hatte er erklärt – für die Spruchkommission der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche (VELKD) eine mit den kirchlichen Bekenntnisschriften unvereinbare Position. Schulz verlor seine Rechte als Pfarrer und verdiente sein Geld daraufhin als Brauereimanager. Heute leitet der 72-Jährige die Senioren-Akademie Alstertal, die er auch gegründet hat.
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