Zur mobilen Webseite zurückkehren

Pfarrer und Atheist

Paul Schulz, 1979 per Lehrzuchtverfahren aus dem evangelischen Pfarramt entlassen, will eine Wiederaufnahme seines Verfahrens
von Hartmut Meesmann vom 11.06.2010
Artikel vorlesen lassen

Er ist wieder aufgetaucht: Paul Schulz, jener lutherische Pfarrer, der 1979 nach einem mehrjährigen und spektakulären Lehrzuchtverfahren sein Pfarramt in Hamburg aufgeben musste, verurteilt als »Irrlehrer«. Denn: Schulz hatte damals erklärt, nicht mehr an Gott zu glauben, jedenfalls nicht an einen persönlichen Gott. Gott ereigne sich im Werden und in der Liebe, hatte er erklärt – für die Spruchkommission der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche (VELKD) eine mit den kirchlichen Bekenntnisschriften unvereinbare Position. Schulz verlor seine Rechte als Pfarrer und verdiente sein Geld daraufhin als Brauereimanager. Heute leitet der 72-Jährige die Senioren-Akademie Alstertal, die er auch gegründet hat.

  Gedruckt + Digital  
  Digital  

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0