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Schwerer Abschied vom »Gott der Europäer«

»Theologie interkulturell« in Frankfurt am Main: Christen in Afrika, Asien und Lateinamerika wehren sich gegen Fremdbestimmung. Sie sind auf der beschwerlichen Suche nach dem eigenen Weg
von Erhard Brunn vom 16.06.2006
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Sie sind noch immer euphorisch, Enrique Dussel aus Mexiko, Obiora Ike aus Nigeria oder Mary John Mananzan von den Philippinen, wenn sie an ihre Zeit als Gastprofessoren an der Frankfurter Universität zurückdenken. War es doch 1986 das erste Mal, dass Theologieprofessorinnen und -professoren aus der Dritten Welt von deutschen Professoren eingeladen wurden, in Deutschland über Probleme des Südens zu sprechen und nicht nur über ihre theologischen Spezialgebiete. Für die Universität Frankfurt am Main wurde dieses ambitionierte und erfolgreiche Projekt des Fachbereichs katholische Theologie zu einem Vorzeigeprogramm. Die nunmehr 20-jährigen Erfahrungen und intensiven Kontakte des Projekts Theologie interkulturell trugen maßgeblich dazu bei, dass im Oktober 2001 an der Universität das internationale und interdisziplinäre Promotionsprogramm Religion im Dialog eingerichtet werden konnte, das vom Deutschen Akademischen Austauschdienst und der Deutschen Forschungsgesellschaft finanziert wird.

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