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Der mutige Soldat Joseph Darby

von Michael Damm vom 04.06.2004

Seine Eltern und seine Freunde, ja sogar das US-Verteidigungsministerium sind stolz auf ihn, doch für viele seiner Kameraden ist er ein Nestbeschmutzer: der 24-jährige Obergefreite Joseph M. Darby. Er diente bis vor kurzem in der 372. Militärpolizeikompanie des Heeres und war zur Bewachung von irakischen Gefangenen im Abu-Ghraib-Gefängnis bei Bagdad eingeteilt. Dann brachte er jenen Stein ins Rollen, der seither die Welt entsetzt: die Folterungen von Gefangenen durch US-Militärpolizisten.

Eines Abends konnte er nicht mehr ertragen, was er am Tag gesehen hatte, und schob seinem Vorgesetzten eine Nachricht und eine Computerdiskette unter der Zimmertür durch - mit jenen Fotos von nackten und gedemütigten Gefangenen, die später auch in der Presse zu sehen waren. Von seinem Vorgesetzten in den beginnenden Ermittlungen gefragt, ob er auch zu einer eidesstattlichen Erklärung bereit sei

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