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Schnelle Eingreiftruppe und sozialer Notstand?

von Wolfgang Kessler vom 02.06.2000
Die Reform der Bundeswehr bietet auch eine große Chance: Nämlich die Friedenspolitik und die sozialen Dienste auf neue Füße zu stellen
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Kein Zweifel, Rudolf Scharping verhält sich wie ein Politprofi: Er versucht den Schein zu wahren, um seine eigenen Ziele zu verwirklichen. Er will die Bundeswehr auf 280 000 Personen verringern - und dadurch Geld einsparen, das er in die Modernisierung der Bundeswehr investieren will. Gleichzeitig soll es unter den 280 000 Soldaten (und Soldatinnen) 75 000 Wehrpflichtige geben. Dadurch vermeidet Scharping die schwierige Diskussion über die Zukunft der Wehrpflicht und - noch heikler - die Diskussion über die Zukunft des Zivildienstes. Leider vermeidet Scharping damit noch viel mehr: dass nämlich grundsätzlich über Sinn und Zukunft der Friedenspolitik und über Sinn und Zukunft von sozialen Diensten diskutiert wird.

Zugegeben: Es gibt durchaus gute Argumente für die allgemeine Wehrpflicht. Immerhin garantiert sie, dass die Armee

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