Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2022
Neue Heimaten
Wie die Gläubigen ihre Kirche wieder in Besitz nehmen können
Der Inhalt:

Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser,

vom 27.05.2022
(Foto: Ute Victor)
(Foto: Ute Victor)
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang sofort plus 2 Hefte gratis nach Hause
  • 4 Wochen kostenlos alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de lesen
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • die nächsten 2 Ausgaben gratis in Ihrem Briefkasten
Digital-Zugang
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

am vergangenen Wochenende war ich zu einer Erstkommunion eingeladen. In der Messe sprach der Priester den Kindern ein – gegenüber den klassischen Texten vereinfachtes – Glaubensbekenntnis vor, auf das diese dreimal feierlich »Ich glaube« antworteten. Der Priester freute sich danach über den »lebendigen Glauben« der Kinder. Mich hat das irritiert: Erstens fand ich es extrem übergriffig, den Acht- bis Zehnjährigen ein Bekenntnis abzuverlangen, das sie nicht überblicken können. Und zweitens finde ich es merkwürdig, Glauben immer noch als Zustimmung zu einem Bekenntnistext zu inszenieren, als käme es darauf an, einen objektiven Sachverhalt klarzustellen. »Was aber glauben wir wirklich, sodass wir mit unserem Leben daran hängen?«, fragte Bonhoeffer einst. So befragt fällt vielen Menschen wohl anderes ein als Sätze au

Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.
Rolf Walter
24.06.2022
Wenn es »extrem übergriffig« ist, bei der Erstkommunion zur Bestätigung eines offensichtlich kindgerecht formulierten Bekenntnisses aufzufordern, dann müsste der Autor bitte mal seinen Begriff von Übergriffigkeit erläutern. Dann kommt als Gegenbeispiel eine Gemeinde, in der das Glaubensbekenntnis nur an Festtagen gebetet wird. Was, meint der Autor, sei die Erstkommunion? Kein Festtag?