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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2015
Zum Anbeißen
Christian Nürnberger: Warum mir der Protestantismus schmeckt
Der Inhalt:

»Wer denn, wenn nicht wir?«

von Britta Baas vom 22.05.2015
Flugzeugabsturz, Amoklauf, Massenpanik: Nach einer Großkatastrophe verlässt sich die Gesellschaft beinahe blind auf die Kirchen. Sie sollen öffentlich trösten und heilen. Aber die Trauernden sind immer seltener Christen. Was ändert das?
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Manchmal geschieht das Unbegreifliche, und niemand kann die Uhr zurückdrehen. So verändert der 24. März 2015 das Leben der Familien von 150 Menschen für immer. Ein Flugzeug stürzt ab, niemand überlebt. Bald stellt sich heraus: Der Copilot hat die Germanwings-Maschine absichtlich zerschellen lassen.

Wie gewinnt man nach einer solchen Erfahrung das Vertrauen ins Leben zurück? Wird man es überhaupt jemals zurückgewinnen können? Diese Frage mussten sich jene stellen, die die offizielle Trauerfeier im Kölner Dom auszurichten und zu gestalten hatten. Sie stand in einer Reihe von Trauerfeiern nach Großkatastrophen, wie sie in Deutschland seit dem Schul-Amoklauf von Erfurt im Jahr 2002 im öffentlichen Gedächtnis sind. Städtenamen – darunter Winnenden nach einem Amoklauf im Ja