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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2014
Klaus Mertes: Was sich in der katholischen Kirche ändern muss
Der Inhalt:

Sinn ist nachhaltiger als Glück

vom 23.05.2014

Wie finden wir das Glück? Diese Frage geistert spätestens seit den 2000er-Jahren durch öffentliche Debatten, Feuilletons und Fernsehshows. Die Innsbrucker Psychologieprofessorin Tatjana Schnell aber stellt die Frage anders: Wie finden Menschen Sinn?

Mit ihren Studien zur »Psychologie des Lebenssinns« hat Schnell ein neues Feld der Persönlichkeitspsychologie etabliert. Im Gegensatz zum Glück, das vor allem durch angenehme Gefühle und Abwesenheit von Schmerz bestimmt werde, sei die Erfahrung von Sinn auch in Leid und frustrierenden Lebenssituationen möglich, sagt die Wissenschaftlerin. Sinn wirke existenzieller und letztlich auch nachhaltiger als Glück.

Schnell unterschiedet fünf »Sinn dimensionen« und 26 »sinngebende Lebensbedeutungen«. Als wichtigste Sinndimension beschreibt sie dabei die »horizontale Selbsttran

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