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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2014
Klaus Mertes: Was sich in der katholischen Kirche ändern muss
Der Inhalt:

Nächste Attraktion: Wärmestube

von Rebekka Sommer vom 23.05.2014
In Basel führen arme und obdachlose Stadtführer die Touristen durch ihre eigenen Sehenswürdigkeiten: Tafeln, Parkbänke und Drogenumschlagplätze
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Stadtführer Markus Christen ist ein kleiner Mann mit Schnurrbart. Er trägt ein rotes Shirt mit dem Schriftzug Surprise. Ein Arbeitshemd wie jedes andere, könnte man meinen. Doch für den Job von Markus Christen muss man strenge Kriterien erfüllen: obdachlos, Sozialhilfeempfänger, zumindest aber arm sollte man sein. Denn Surprise ist kein normaler Reiseveranstalter, der durch die Sehenswürdigkeiten der Schweizer Großstadt Basel geleitet. Die Route dieses ungewöhn lichen Vereins führt vielmehr dorthin, wo sonst kein Tourist zu sehen ist – in das arme Basel, die Stadt der Wohnsitzlosen, Wärmestuben und Tafel-Kunden.

Christen ist nicht obdachlos, doch er und seine Frau sind arm. Weshalb, erklärt der Sechzigjährige zu Beginn der Route, die durch den Bezirk Kleinbasel führt,