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Nächste Attraktion: Wärmestube

In Basel führen arme und obdachlose Stadtführer die Touristen durch ihre eigenen Sehenswürdigkeiten: Tafeln, Parkbänke und Drogenumschlagplätze
von Rebekka Sommer vom 23.05.2014
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Stadtführer Markus Christen ist ein kleiner Mann mit Schnurrbart. Er trägt ein rotes Shirt mit dem Schriftzug Surprise. Ein Arbeitshemd wie jedes andere, könnte man meinen. Doch für den Job von Markus Christen muss man strenge Kriterien erfüllen: obdachlos, Sozialhilfeempfänger, zumindest aber arm sollte man sein. Denn Surprise ist kein normaler Reiseveranstalter, der durch die Sehenswürdigkeiten der Schweizer Großstadt Basel geleitet. Die Route dieses ungewöhn lichen Vereins führt vielmehr dorthin, wo sonst kein Tourist zu sehen ist – in das arme Basel, die Stadt der Wohnsitzlosen, Wärmestuben und Tafel-Kunden.

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