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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2014
Klaus Mertes: Was sich in der katholischen Kirche ändern muss
Der Inhalt:

Der verheiratete Jesus

vom 23.05.2014
Textforscher ist sicher: »Frau-Jesu«-Papyrus ist eine Fälschung

Als eine »unglaubliche Fälschung« hat der Koptologe und Textforscher Christian Askeland den sogenannten »Frau-Jesu«-Papyrus bezeichnet. In dem 4 x 7,5 Zentimeter großen Fragment heißt es in kop tischer Sprache: »Jesus sagte zu ihnen: Meine Frau …« Und: Mit ihr habe er, Jesus, noch Großes vor. Die US-amerikanische Religionshistorikerin und Expertin für koptische Literatur, Karen Leigh King, hatte den vermeintlichen Fund 2012 vorgestellt und als Abschrift eines Textes bezeichnet, der auf das vierte Jahrhundert zurückgehen könne. Das Fragment stamme von einem Privatsammler, der anonym bleiben wolle, hatte sie damals erklärt.

Nach Erkenntnissen des zurzeit in Münster tätigen Gastforschers Askeland und seines Fachkollegen Stephen Emmel ist das Fragment vermutlich tatsächlich antik, jedoch erst in den vergangenen zehn Jahren beschrieben worde

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