Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 9/2022
Zeitenwende, Zerfall und die Suche nach Sinn
Harald Welzer und Andreas Holzem über die Krise der Gegenwart
Der Inhalt:

Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser,

vom 13.05.2022
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang sofort plus 2 Hefte gratis nach Hause
  • 4 Wochen kostenlos alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de lesen
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • die nächsten 2 Ausgaben gratis in Ihrem Briefkasten
Digital-Zugang
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

meine Eltern hatten ein Auto ohne Autoradio. Und so sangen wir auf Reisen, bis wir heiser waren: von Stürmen und brausenden Wogen oder das Lob des Frühtaus. Manchmal aber holte mein Vater tief Luft, wurde feierlich und begann: »Am Grunde der Moldau, da wandern die Steine …« Bertolt Brecht, vertont von Hanns Eisler, ganz schön gewagt für einen frommen Katholiken. »Es wechseln die Zeiten. Die riesigen Pläne/Der Mächtigen kommen am Ende zum Halt./Und gehn sie einher auch wie blutige Hähne/Es wechseln die Zeiten, da hilft kein Gewalt.«

Es wechseln die Zeiten. Bertolt Brecht dichtete das 1943 im Exil. Er war sich sicher, dass die Zeiten sich zum Besseren wenden, die Nazis besiegt würden, die neue Welt schon im Werden sei. Wenn wir in diesem Heft über Zeitenwenden diskutieren, klingen wir

Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.