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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 9/2020
Arbeiten und Leben nach Corona
Was wir aus der Krise lernen können
Der Inhalt:

»Lasst uns nicht allein«

von Ramona Lenz, medico international vom 15.05.2020
Ein Hilferuf aus Moria, Griechenland
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Die Situation hier in Moria ist schrecklich. Das Lager wurde für 3000 Menschen errichtet, aber über 20 000 Menschen verschiedener Nationalitäten leben hier. Die Überbelegung ist das größte Problem, gerade jetzt mit Corona, wo alle Abstand halten sollen. Das ist hier unmöglich. Hier gibt es nur eine einzige Essensausgabe. Dreimal am Tag strömen Tausende von Menschen dorthin und warten dichtgedrängt, bis sie was bekommen. Die hygienischen Verhältnisse sind dramatisch. An den Waschstationen gibt es oft kein fließendes Wasser. Schlimm steht es auch um die Sicherheit im Lager. Es geschehen täglich schwere Verbrechen. Die Polizei hat keine Kontrolle. Um den Ausbruch von Corona in Moria zu verhindern, haben wir uns selbst organisiert. Wir klären über Möglichkeiten des Schutzes unter diesen elenden Bedingungen auf, entsorgen den Müll und verteilen selbstgenähte Masken.

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