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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 9/2019
Ach, Europa
Vielfältig, widersprüchlich, wunderbar – die EU vor der Wahl
Der Inhalt:

Kontinent der Aufbrüche

von Simone Schlindwein vom 10.05.2019
In Afrika boomt die Start-up-Szene: Drei junge Menschen in Uganda wollen mit ihren Erfindungen den Alltag revolutionieren
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Noch immer bestimmen Hunger, Armut und Kriege die Schlagzeilen, wenn in hiesigen Medien über Afrika berichtet wird. Dabei ist der Kontinent trotz aller Probleme zu einem Chancenkontinent geworden. Sinnbild dafür ist Kenias »Silicon Savannah«, wo junge Tüftler an Mobilfunk-Apps arbeiten, die das Leben der Menschen erleichtern. Höchste Zeit also, das Afrikabild zurechtzurücken!

Die Gründerszene boomt vor allem in Südafrika, Nigeria und Kenia. Das liegt auch an der demografischen Entwicklung: Afrika bräuchte bis 2035 jedes Jahr zwanzig Millionen Arbeitsplätze, um all die Berufsanfänger unterzubringen. Weil junge Menschen also kaum Chancen haben, einen Arbeitsplatz zu finden, schaffen die Findigen ihn einfach selbst – und gründen ein Unternehmen. So wie Brian Gitta in Uganda: Ein Laptop, ein Kabel,

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