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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 9/2016
Schwierige Schüler
Ausrasten, stören, treten: Ein Fall für die Sonderschule? Eine Lehrerin sagt Nein
Der Inhalt:

Leergefischt

Ob Viktoriabarsch, Tilipia, Lachs, Tunfisch oder Kabeljau: Die meisten Fische, die bei uns auf den Tisch kommen, stammen nicht aus heimischen Gewässern und Meeren. Seit dem 2. Mai ist der Verzehr von Fisch in Deutschland für dieses Jahr deshalb rein rechnerisch nur noch mithilfe von Importen möglich, wie Entwicklungsorganisationen wie Brot für die Welt, Slow Food Deutschland oder Fair Oceans mitteilten. Dabei gilt die Bundesrepublik mit rund 1,1 Millionen Tonnen verzehrtem Fisch jährlich als einer der wichtigsten Märkte für Fischereiprodukte in der EU. Der Pro-Kopf-Verbrauch lag 2013 bei 13,5 Kilo. Der importierte Fisch komme dabei zum größten Teil aus den Ländern des »globalen Südens«. Nach Angaben der Entwicklungsorganisationen werden mit Fischprodukten weltweit pro Jahr 130 Milliarden US-Dollar umgesetzt, so viel wie mit Tee, Reis und Kakao zusammen. Nach dem Erdöl nehmen sie sogar Platz zwei ein, sagte Kai Kaschinski von Fair Oceans. Allerdings dürfe unser Fischkonsum nicht zulasten der Entwicklungsländer gehen. Deutschland müsse sicherstellen, dass Fisch nachhaltig gefangen wird. Bislang fehlen wirksame Kontrollen.

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