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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 9/2015
Das Verschwinden der Freiheit
Der Sozialpsychologe Harald Welzer über die Bedrohung durch Google ...
Der Inhalt:

»Da schmort keiner auf der Ersatzbank«

von Sylvia Meise vom 08.05.2015
Posaunenchor ist, wenn alle mitspielen dürfen – und deshalb bildet Barbara Alban Bläser-Nachwuchs aus
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Jeder kann bei uns im Posaunenchor mitmachen. Anders als beim Fußball sitzt niemand auf der Ersatzbank. Das finde ich wichtig, deshalb unterrichte ich die Jungbläser. Wenn sie dann so weit sind, dass sie im Posaunenchor mitspielen, müssen alle aufeinander hören – ob Opa oder Enkel, Architekt, Kfz-Meister oder Schüler. Das ist ein wichtiger Punkt für die Persönlichkeitsbildung. Wo lernen sie das sonst?

Wer unseren Unterricht verlässt, zählt auch im Schulorchester nicht zu den schlechten, dennoch machen wir dem Konservatorium keine Konkurrenz, denn die evangelischen Posaunenchöre spielen »klingend«. Haben also nicht wie sonst üblich eigens für Bläser geschriebene Noten, sondern dieselben wie Gesang, Orgel oder Klavier. Ferner spielen wir nur nach Partituren. Das schult zusätzlich den Blick