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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 9/2014
Europa, aber richtig
Gegen die Zerstörung eines einzigartigen Projekts. Ein Plädoyer
Der Inhalt:

Erster Tanker gesichtet

vom 09.05.2014
Greenpeace: Protest gegen russischen Öltransport aus der Arktis nach Europa
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Greenpeace-Aktivisten haben im Nordostatlantik einen russischen Tanker gesichtet, der das erste Öl aus der Arktis nach Europa transportieren soll. Die Mikhail Ulyanov befinde sich auf Höhe des Polarkreises auf dem Weg nach Rotterdam. Das Öl sei bereits vom französischen Konzern Total gekauft worden, teilte die Umweltschutzorganisation mit. Greenpeace kämpft seit mehreren Jahren gegen die Ölförderung in der Arktis und fordert eine Schutzzone. Das Fördern von Öl im arktischen Ozean schaffe ein unvertretbar hohes Risiko für die Umwelt, sagte Greenpeace-Sprecher Jürgen Knirsch: »Es muss verboten werden – egal ob in Russland, den USA, Kanada oder einem anderen arktischen Anrainerland.« Das Öl, das der gesichtete Tanker transportiert, stamme von einer Plattform der russischen Firma Gazprom in der arktischen Petschorasee. Greenpeace-Aktivisten haben bereits zweimal gegen die umstrittene Prirazlomnaya-Plattform protestiert. Im vergangenen Herbst nahmen die russischen Behörden 28 Aktivisten und zwei Journalisten fest. Sie verbrachten daraufhin mehr als zwei Monate in russischen Gefängnissen.