Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 8/2021
Geklaute Zukunft
Die Macht der Alten, die Last der Jungen
Der Inhalt:

Tagebuch eines Jungen im Ghetto von Wilna

von Barbara Tambour vom 30.04.2021
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang sofort plus 2 Hefte gratis nach Hause
  • 4 Wochen kostenlos alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de lesen
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • die nächsten 2 Ausgaben gratis in Ihrem Briefkasten
Digital-Zugang
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Tagebuch. Yitskhok Rudashevski ist 14 Jahre alt, als er 1941 sein Tagebuch beginnt. Der jüdische Junge lebt im Ghetto von Wilna. Yitskhok berichtet von den erschreckenden Ereignissen in der seit Juni 1941 von Deutschen besetzten Stadt: »In der Nacht wurde die jüdische Bevölkerung aus diesen Gassen hinausgeführt, wohin, wissen wir nicht. Später wurde es bekannt: nach Ponar, wo sie erschossen wurden.« Er beschreibt die Hilflosigkeit, als er und seine Mutter die Großmutter im zweiten Ghetto zurücklassen mussten und wussten, dass sie ermordet werden würde. Trotzdem ist er manchmal glücklich, etwa wenn er im Ghetto-Gymnasium Unterricht hat oder an Kulturveranstaltungen im Jugendclub teilnehmen kann: »Es gibt so viel Arbeit zu tun, so viele Vorträge, gesellschaftliche Zusammenkünfte. Ich verg