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Kein Routine-Bluttest auf Trisomie 21!

vom 27.04.2018
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Politikerinnen aus verschiedenen Parteien haben eine breite ethische Debatte über den umstrittenen Bluttest zur frühzeitigen Erkennung von Trisomie 21 (Downsyndrom) angemahnt. Es dürfe nicht dazu kommen, dass dieser Test als Kassenleistung in den Standard der Vorsorgeuntersuchungen aufgenommen wird. Corinna Rüffer (Grüne) befürchtet einen schleichenden Ausleseprozess unter Gesundheitsaspekten. Die ehemalige Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) beobachtet zunehmenden Druck auf Eltern. »Es kann einfach nicht sein, dass Familien mit Kindern mit Downsyndrom immer wieder gesagt wird, das müsse doch heute nicht mehr sein.« Der Europapolitiker Peter Liese (CDU) sorgt sich, »dass Kinder mit Downsyndrom keine Chance mehr haben, auf die Welt zu kommen.« Studien aus Dänemark und Belgien, wo dieser Test vom Staat bezuschusst wird, belegen dies. Besorgte Eltern sollten, so Liese, die Möglichkeit haben, Menschen mit Trisomie 21 zu begegnen. Diese strahlten oft große Lebensfreude aus. www.lebenshilfe.de

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